Auf dem Weg zum genmanipulierten Menschen?

Die CRISPR/Cas-Technologie in der Diskussion

Die Möglichkeiten der Gentechnologie haben sich in den letzten Jahren erheblich erweitert. Mit Hilfe der CRISPR/Cas-Methode lässt sich das Genom von Lebewesen heute sehr einfach verändern. Wissenschaftler hoffen, auf diese Weise neue Therapien für schwerwiegende Erbkrankheiten entwickeln zu können. Gleichzeitig wird vor dem Einsatz der CRISPR/Cas-Technologie zur Veränderung des Erbguts von menschlichen Embryonen gewarnt. Wie ernst diese Warnung zu nehmen ist, hat sich im Herbst 2018 gezeigt, als die Nachricht von der Geburt der ersten genetisch veränderten Babys um die Welt ging.

Aber warum sind Eingriffe in das Erbgut von Embryonen überhaupt problematisch? Kommt es nicht auf die Ziele an, die damit verfolgt werden? Oder begibt man sich unvermeidlich auf eine schiefe Ebene, wenn man einmal anfängt, das menschliche Genom zu manipulieren?

Der Vortrag erläutert die Grundlagen der CRISPR/Cas-Methode und setzt sich mit ethischen Fragen ihres Einsatzes beim Menschen auseinander.

Vortrag mit anschließender Diskussion

Referentin Ruth Denkhaus
Mag. Theol., Wiss. Mitarbeiterin Zentrum für Gesundheitsethik

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Referentin.

Wir kommen gerne nach Absprache für einen Vortrag zu Ihnen. Von den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen erwarten wir die Erstattung der Fahrtkosten.

 

Ihr Referent und Ansprechpartner im ZfG:

Frau Ruth Denkhaus Mag. Theol.

Tel.: 0511 1241 - 445


Wissenschaftliche Mitarbeiterin