Angst vor der Angst?

Der interdisziplinäre Umgang mit Ängsten in der Palliativversorgung

14. März 2018 ausgebucht

Tagung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Landeskirchlichen Beauftragten für Hospiz- und Palliativarbeit, Zentrum für Seelsorge (ZfS)

Ort: Hanns-Lilje-Haus, Hannover

Thema:
Dass Menschen im Sterben Ängste vor dem eigenen Tod erleben, ist alles andere als ungewöhnlich. Der Umgang mit Ängsten gehört also zu den zentralen Aufgaben in der palliativen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Dennoch wird wenig darüber gesprochen und nachgedacht, was dies für die unterschiedlichen Professionen in der Palliativversorgung und ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit bedeutet. Mitunter scheint es eine Angst vor der Auseinandersetzung mit der Angst zu geben – sei es die Angst im Behandlungsteam oder die Angst des Patienten bzw. der Patientin.

Wie kann man mit Ängsten im Angesicht des Todes umgehen? Gehört Angst zum Sterben dazu? Welche grundlegende Bedeutung haben Ängste für das menschliche Leben? Was sind angemessene Methoden, auf die Angst von Patienten und Patientinnen zu reagieren? Was tragen die unterschiedlichen Professionen in der Palliativversorgung zum Umgang mit Ängsten bei? Ist im äußersten Fall auch eine palliative Sedierung angemessen?

Diese und ähnliche Fragen wollen wir im Rahmen unserer dritten Tagung zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Palliativversorgung mit Referenten und Referentinnen sowie miteinander über die Professionsgrenzen hinweg diskutieren. Dazu laden wir alle Interessierten aus dem Bereich der Palliativversorgung herzlich ein.

Tagungsgebühr: 60,- Euro inkl. Verpflegung

 

Tagungsleitung im ZfG

PD Pastor Dr. theol. habil. Michael Coors

Michael Coors

Tel.: 0511 1241 - 670
Fax: 0511 1241 - 497

Kommissarischer Direktor, PD Pastor

Zentrum für Gesundheitsethik (ZfG)