Will ich das wirklich wissen?

Aktuelle Fragen der vorhersagenden genetischen Diagnostik

Viele Erkrankungen – darunter auch bestimmte Krebsarten und bestimmte Formen von Demenz – treten familiär gehäuft auf, haben also einen erblichen Anteil. Gesunde Familienmitglieder stehen in solchen Fällen vor der Frage, ob sie eine vorhersagende (prädiktive) genetische Diagnostik durchführen lassen wollen, um genauere Informationen über ihr eigenes Erkrankungsrisiko zu erhalten.

Die Entscheidung für oder gegen einen prädiktiven Gentest ist nicht einfach. Wer sein eigenes Erkrankungsrisiko kennt, kann sein Verhalten darauf ausrichten: bei einem erhöhten Risiko also z.B. gezielt Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Andererseits kann ein solches Wissen auch belastend sein, zumal der Ausbruch der Erkrankung in der Regel nicht verhindert werden kann.

Der Vortrag stellt anhand ausgewählter Beispiele die Chancen und Grenzen der prädiktiven genetischen Diagnostik dar. Er geht aus ethischer Perspektive auf die damit verbundenen Entscheidungskonflikte ein. 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Referentin.

Wir kommen gerne nach Absprache für einen Vortrag zu Ihnen. Von den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen erwarten wir die Erstattung der Fahrtkosten.

 

Flyer zum Vortragsangebot

Hier finden Sie den Flyer zum Download.

Ihr Referent und Ansprechpartner im ZfG:

Ruth Denkhaus Mag. Theol.

Tel.: 0511 1241 - 445

Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover

Wissenschaftliche Mitarbeiterin